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Kreissparkasse Hildburghausen
Beispielhafte Karriere in der Heimat
Bärbel Egermeier, langjähriges Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Hildburghausen, hat nach einer fast 50-jährigen Tätigkeit für das regionale Finanzinstitut den Staffelstab an Egon Weißmann übergeben.

Eine Ära in der Kreissparkasse Hildburghausen ist zu Ende gegangen. Die Hildburghäuserin Bärbel Egermeier, deren Gesicht untrennbar mit der Sparkasse verbunden ist, hat nach 49 Berufsjahren ihren Ruhestand angetreten. Egermeier kann auf eine eindrucksvolle Karriere in der Finanzwirtschaft zurückblicken wie nur wenige sonst.

Ihre Laufbahn begann 1972 mit einer Lehre zur Finanzkauffrau mit anschließendem Studium zur Diplom-Betriebswirtin. Nach beruflichen Erfahrungen in der Sachbearbeitung und im Kundendienst übernahm sie 1980 eine erste verantwortliche Position als Zweigstellenleiterin. Nur wenig später wurde sie als Abteilungsleiterin für das Sparwesen berufen.

Unter den dienstältesten Vorständen

Die politische Wende 1989 brachte auch beruflich für Bärbel Egermeier neue Herausforderungen. Seit 1991 war sie Stellvertreterin des Vorstands. 1999 wurde sie zum ordentlichen Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Hildburghausen berufen. Egermeier gehört damit in Thüringen zu den dienstältesten Vorstandsmitgliedern überhaupt und zu den bislang nur sehr wenigen Frauen in dieser herausfordernden Position.

Während ihres Berufslebens musste sich Bärbel Egermeier zahlreichen Herausforderungen stellen. Die prägendsten Jahre waren die der Währungsunion 1990 und das aktuelle Zeitalter der Negativzinsen, die das Bankwesen mehr oder minder auf den Kopf stellen, und schließlich kam auf der Zielgeraden ihres beruflichen Weges noch die Coronapandemie hinzu.

Durch ihre menschlich gewinnende Art und ihre umfassende Fachkompetenz hat Bärbel Egermeier großen Anteil daran, dass die Kreissparkasse Hildburghausen ein solides und sicheres Kreditinstitut ist, so eine Pressemitteilung des Hauses. In diesen herausfordernden Zeiten übergibt sie nun ihre Verantwortung im Vorstand an Egon Weißmann.

Nachfolger aus der Region

Weißmann hat das Bankgeschäft ebenfalls von der Pike auf gelernt. Nach seiner Banklehre und einem anschließenden betriebswirtschaftlichen Studium in der Fachrichtung Geld und Kredit begann der in Gompertshausen wohnende Diplom-Betriebswirt seine Laufbahn im Bankbereich. Im Firmenkundengeschäft beheimatet, übernahm Weißmann im Jahr 1994 die Leitung der Dresdner-Bank-Filiale in Hildburghausen.

Im Oktober 2000 wechselte er als Marktbereichsleiter zur Kreissparkasse Hildburghausen und verantwortet seit 2016 als Vertriebsleiter das gesamte Filialgeschäft. Weißmann steht mit seiner mehr als 20-jährigen Sparkassenerfahrung für den ganzheitlichen Beratungsansatz im Kundengeschäft. Mit Egon Weißmann konnte ein neuer Vorstand verpflichtet werden, der nicht nur die Sparkasse und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestens kennt, sondern der auch mit der Region und den hier lebenden Menschen vertraut und sehr eng verbunden ist.

Egon Weißmann, Bärbel Egermeier, Landrat und Verwaltungsratsvorsitzender Thomas Müller und Vorstandschef Norbert Natterer (von links).

 

2. März 2021