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Recruiting
#sieistsparkasse
Eine Initiative des Rheinischen Sparkassenverbands spricht in den sozialen Medien gezielt weiblichen Führungskräftenachwuchs an.

Fünf Fragen an Ina Begale und Margareta Rieck, Initiatorinnen von #sieistsparkasse.

Was verbirgt sich hinter der Initiative #sieistsparkasse?
Dahinter verbirgt sich primär ein Blog, der alle Facetten der Frauenförderung in den rheinischen Sparkassen bündelt und darstellt: Dazu zählen beispielsweise das Cross-Mentoring-Programm des RSGV, aber auch Veranstaltungen für junge talentierte Frauen aus den rheinischen Sparkassen, die für das Thema Karriere sensibilisieren sollen. Über den Hashtag wollen wir auch auf den anderen sozialen Kanälen nachhaltig Werbung dafür machen. Seit kurzem sind wir auf LinkedIn und stellen fest, dass es gut funktioniert. Darüber hinaus geht es darum, die vielen guten Frauen in der Sparkassenorganisation sichtbar zu machen, eine informative Plattform zu bieten und das gemeinsame Ziel der Frauenförderung unter dem Hashtag zu vereinen. 

Margarete Rieck will mehr ehrgeizige Frauen für die Finanzgruppe begeistern.

Warum sollten sich karrierebewusste Frauen für Sparkassen entscheiden?
Weil die Sparkassen mit ihrer DNA einzigartige Kreditinstitute sind. Weil die Sparkassen Frauen suchen, die Karriere machen wollen. Weil die Sparkassen ihnen die Vereinbarkeit von Karriere UND Familie ermöglichen. Weil die Sparkassen über tolle Weiterbildungs- und Entwicklungsangebote verfügen.

Und warum wählen Frauen mit Lust auf Führungsaufgaben bisher so selten die Sparkasse?
Es fehlt an role models, es fehlt an strategischen Verankerungen in Leitlinien, es fehlt an strukturierter Unterstützung, es fehlt an standardisierten Karrierewegen. Oft sind auch die Weiterbildungsangebote, wie zum Beispiel LIMBA (Lehrinstitut mit MBA) und Förderkolleg nicht hinreichend bekannt.

Schon beim Recruiting sollte klar kommuniziert werden, wie und wann welcher Karriereschritt gemacht werden kann, sagt Ina Begale.

Was bewirken gruppenweite Karrierewege, Mentoring und Netzwerke?
Gruppenweite Karrierewege sorgen für Transparenz und damit Planbarkeit. Mentoring schafft eine ganz besondere Bühne und damit Sichtbarkeit, die frau sonst nicht hätte. Netzwerke bieten Unterstützung – und nicht zu vergessen: Gemeinsame Erlebnisse und viel Spaß.

Wie könnte Recruiting aussehen, das erfolgreich weibliche Führungskräfte wirbt?
Wichtig ist, dass Frauenförderung mehr ist als nur ein Lippenbekenntnis. Das bedeutet unter anderem, dass perspektivisch konkrete Karrierewege angeboten werden müssen. Wenn dann über das Recruiting klar kommuniziert wird, was wie erreicht werden kann, wird der erforderliche Anreiz geschaffen. Was wiederum die Arbeitgeberattraktivität der Sparkassen erhöht.

 

Anke Bunz
– 1. Juni 2021