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| PSD2

Bafin setzt Frist bis 2020

Zahlungsdienstleister dürfen Online-Kreditkartenzahlungen bis Ende 2020 auch ohne starke Kundenauthentifizierung ausführen.

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Wie die Finanzaufsicht Bafin mitteilt, werde sie nicht beanstanden, wenn Zahlungsdienstleister mit Sitz in Deutschland Kartenzahlungen im Internet bis zum 31. Dezember 2020 auch ohne eine nach der PSD2 erforderliche starken Kundenauthentifizierung ausführen.

PSD2-konforme Methoden sollen nicht abgeschaltet werden

Am 21. August 2019 hatte die Bafin bereits über die Erleichterungen bei der Kundenauthentifizierung informiert, aber noch keine Frist genannt. Die Erleichterungen gelten auch für Onlinezahlungen mit Debitkarten oder Prepaid-Karten. Kartenausgebende Zahlungsdienstleister, die ihre Kartenkunden bereits eine PSD2-konforme Authentifizierungsmethode anbieten, sollten diese nicht wieder abschalten.

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Erleichterung bei den Instituten: Die Bafin hat die Fristen für die Umsetzung der PSD2-Anforderungen verlängert. © dpa

Hintergrund ist eine Eingabe der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde (European Banking Authority – Eba) vom 16. Oktober, in der die Bafin den nationalen Aufsichtsbehörden diese Frist empfiehlt.

Bafin übernimmt auch Eba-Definition der Daten

Außerdem legt die Eba Meilensteine für die beteiligten Zahlungsdienstleister fest und definiert zu meldende Daten, mit denen die Aufsicht den Fortschritt kontrollieren kann, bis alle einschlägigen PSD2-Anforderungen vollständig umgesetzt sind. Auch diese Meilensteine übernimmt die Bafin in ihre Aufsichtspraxis.

Über die Pflicht zur Starken Kundenauthentifizierung, die am 14. September 2019 in Kraft getreten ist, berichtete die Bafin auch im "Bafin-Journal".