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| Rechnungslegung

DRSC veröffentlicht Entwürfe zu zwei Änderungsstandards

Mit Datum vom 2. Juli 2019 hat das DRSC zwei Entwürfe zu Änderungsstandards zur Konsultation gestellt.

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E-DRÄS 9 vollzieht Änderung im deutschen Handels- und Gesellschaftsrecht nach. Mit dem ARUG II werden die Spezialvorschriften für börsennotierte Unternehmen betreffend die Berichterstattung über die Vergütung der Organmitglieder in das Aktiengesetz überführt. Die zugehörigen Konkretisierungen in DRS 17 „Berichterstattung über die Vergütung der Organmitglieder“ werden aufgehoben, da die betreffenden Berichtspflichten nicht länger für den Konzernanhang bzw. -lagebericht bestehen.

Durch das ARUG II wird zudem die Erklärung zur Unternehmensführung erweitert. Die Erklärung muss nun einen Bezug auf die Internetseite des Unternehmens beinhalten, auf welcher Einzelheiten zum Vergütungssystem öffentlich zugänglich gemacht werden. Diese Änderung wird in DRS 20 „Konzernlagebericht umgesetzt.

E-DRÄS 10 beinhaltet im Wesentlichen Klarstellungen in DRS 25 „Währungsumrechnung im Konzernabschluss“ zur Inflationsbereinigung durch Indexierung.

Bei den Änderungen an DRS 16 „Halbjahresfinanzberichterstattung“, DRS 19 „Pflicht zur Konzernrechnungslegung und Abgrenzung des Konsolidierungskreises“ und DRS 23 „Kapitalkonsolidierung (Einbeziehung von Tochterunternehmen in den Konzernabschluss)“ handelt es sich um Aktualisierungen aufgrund von Paragrafenverschiebungen im WpHG.

Mehr Informationen von:

eric.eispert@dsgv.de