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Geschäftsjahr 2020
Jederzeit ansprechbar
Der Sparkasse Olpe-Drolshagen-Wenden war im Coronjahr stets für ihre Kunden ansprechbar, was diese honorierten: In einer Befragung erzielt das Institut mit die höchsten Zufriedenheitswerte. Das Kundengeschäft entwickelte sich in fast allen Feldern positiv.

Das Kundengeschäftsvolumen mit Einlagenbeständen, Krediten und Wertpapieren summierte sich 2020 auf rund 1,8 Milliarden Euro, teilt die Sparkasse Olpe-Drolshagen-Wenden mit. Dies entspreche einem Plus von etwa 90 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr.

Das Institut sei immer ansprechbar gewesen, auch auf digitalem Weg. Das honorierten die Privatkunden des Instituts zum Jahresende bei einer Online-Befragung. Unter insgesamt 57 teilnehmenden Häusern liege die Sparkasse Olpe-Drolshagen-Wenden unter den besten drei Geldinstituten in Westfalen-Lippe mit weit überdurchschnittlicher Beratungs- und Service-Zufriedenheit, Kundenbindung und -loyalität.

 

Bilanzpresskonferenz der Sparkasse Olpe-Drolshagen-Wenden per Video: Solide Ergebnisse präsentierten Vorstandschef Dieter Kohlmeier (links), Vorstandsmitglied Wilhelm Rücker (rechts), Peter Schauerte, Leiter Vorstandssekretariat (Bildschirm, oben) und Mario Grunau, Leiter Marketing (Bildschirm, unten).

Zuwachs bei Immobilienkrediten und im Firmenkundengeschäft

Der Bestand an Wohnungsbaukrediten erhöhte sich um rund 3,8 Prozent auf ein Volumen von rund 373 Millionen Euro. Im Konsumentenkreditgeschäft spiegelte sich die Zurückhaltung der Verbraucher. Das gewerbliche Kreditgeschäft stabilisierte sich auf dem hohen Vorjahresniveau mit einem leichten Zuwachs um 0,9 Prozent auf 292 Millionen Euro.

Ein Vorbote der wirtschaftlichen Erholung zeige sich in den Darlehenszusagen in Höhe von mehr als 160 Millionen Euro, ein Plus von 40 Prozent im Vorjahresvergleich. Per saldo erhöhten sich die in der Bilanz ausgewiesenen Kreditforderungen auf 651 Millionen Euro zuzüglich eines bilanziell nicht ausgewiesenen Bestands an Konsumentenkrediten in Höhe von 23 Millionen Euro.

Zur Überbrückung von Umsatzausfällen der Firmen in der Coronakrise standen Sparkasse und die KfW-Bank mit Förderkrediten in Höhe von knapp acht Millionen Euro zur Seite. Die Firmenkundenberater führten eine überdurchschnittlich hohe Anzahl an Gesprächen über individuelle Lösungen, um wirtschaftliche Krisenfolgen eindämmen und Arbeitsplätze sichern zu können. Die Sparkasse begleitete im Vorjahr 13 Existenzgründungen.

Zuwachs im Geschäft mit Immobilienvermittlungen

Die Marktsituation bei Immobilien ist in der nordrhein-westfälischen Region von hoher Nachfrage und geringem Angebot geprägt. Entsprechend erfreulich habe sich das Geschäft mit Immobilienvermittlungen entwickelt. Die Sparkasse biete professionelle Marktpreiseinschätzungen inklusive Vor-Ort-Besichtigungen eines neuen Teams von Immobilienvermittlern und mithilfe eines Online-Tools.

Auf Wunsch und bei Eignung eines Objekts könnten Verkäufer von Immobilien das Sparkassen-Bieterverfahren als neuen Service nutzen. Damit profitierten Verkäufer von der hohen Käufernachfrage und können den bestmöglichen Preis erzielen. Beliebt bei Kunden seien auch Kapitalanlagen in sogenannte Pflegeimmobilien gewesen.

Erstmals führt Konsumzurückhaltung zu Einlagenwachstum

Der Zufluss bei den Kundeneinlagen setzte sich auch im Berichtsjahr fort, allerdings mit deutlichen Akzentverschiebungen. Waren die Einlagenzuwächse 2019 noch durch eine hohe Liquidität der Unternehmen bedingt, wirkte sich 2020 vor allem die Konsumzurückhaltung der Privatkunden aus.

Insgesamt flossen der Sparkasse rund 35 Millionen Euro an Kundengeldern zu, ein Plus von 4,1 Prozent im Vorjahresvergleich. Am Jahresende summierten sich die Kundeneinlagen auf 866 Millionen Euro. Viele Kunden nutzten die digitale, telefonische Beratung, bei der Berater relevante Inhalte auf dem Bildschirm des Kunden zeigen können.

Wertpapiergeschäft bekommt nochmals neuen Schub

Die Geldpolitik der Notenbanken habe dem Trend zu Wertpapieren zusätzlichen Schub verschafft. Ein weiterer Anlageschwerpunkt von Sparkassenkunden waren offene Immobilienfonds.

Investitionen in physisches Gold und in Zertifikate, die einen Anspruch auf Gold verbriefen, seien stark nachgefragt. Der Trend zu nachhaltigen Kapitalanlagen halte unvermindert an. Das Thema Nachhaltigkeit sei bei der Sparkasse seit dem vierten Quartal 2020 Pflichtbestandteil eines jeden Beratungsgesprächs zu Kapitalanlagen.

Die Umsätze im Kundenwertpapiergeschäft stiegen auf rund 150 Millionen Euro, der Nettoabsatz von Wertpapieren erreichte fast 40 Millionen Euro. Gefragt waren insbesondere Aktienfonds, Aktienanleihen und Aktienzertifikate.

Die Anzahl der regelmäßigen Fonds- oder Wertpapiersparpläne stieg deutlich. Insgesamt belief sich das Kundenwertpapiervolumen am Jahresende auf etwa 250 Millionen Euro.

Mehr Kunden akzeptieren digitale Anwendungen

Die Pandemie habe dem hygienisch-kontaktlosen Bezahlen mit mobilen Endgeräten enormen Auftrieb gegeben. In allen gängigen Kontomodellen der Sparkasse seien die Buchungsposten für diese Transaktionen kostenfrei. 74 Prozent aller Kunden der Sparkasse Olpe-Drolshagen-Wenden nutzen bereits Onlinebanking über stationäre Rechner, Tablets oder Smartphones per Sparkassen-App.

Besonders zu Beginn des ersten Corona-Lockdowns im Frühjahr 2020 habe sich das Telefonieaufkommen um neun Prozent spürbar erhöht, ebenfalls nahmen die E-Mail- und Text-Chat-Kontakte um jeweils mehr als 30 Prozent zu.

Für den Auf- und Ausbau des digitalen Leistungsangebots wurde die Sparkasse Olpe-Drolshagen-Wenden 2020 zum dritten Mal als beste Multikanal-Sparkasse in Westfalen-Lippe ausgezeichnet.

 

Als Keyvisual in der Kommunikation nutzt die Sparkasse Olpe-Drolshagen-Wenden ein Tablet mit Beraterinnen und Beratern in Video-Gesprächen. Damit reflektiert das nordrhein-westfälische Institut die zunehmende Mitarbeiter- und Kundenneigung, digitale Services in Anspruch zu nehmen.

 

22. Januar 2021