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Klimaschutz-Selbstverpflichtung
„Das dürfen die Kunden von uns erwarten“
Die Sparkasse Lüneburg hat als 200. Sparkasse die „Selbstverpflichtung der deutschen Sparkassen für klimafreundliches und nachhaltiges Wirtschaften“ gezeichnet. Das Vorstandsduo Torsten Schrell und Janina Rieke sieht darin einen Beitrag, die Region für künftige Generationen lebenswert zu erhalten.

Die Klimaschutz-Selbstverpflichtung der Sparkassen verfolgt zwei Ziele. Sie sagt zu, Kunden gut durch die Transformation zu begleiten – aber auch, bei sich selbst etwas zu tun. Eine wichtige Aussage dazu ist, bis 2035 im eigenen Geschäftsbetrieb CO2-neutral arbeiten zu wollen.

Damit knüpfen zeichnende Sparkassen unmittelbar an die Pariser Klimaziele an. Denn wenn die globale Erwärmung bei 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter eingebremst werden soll, dann muss die Weltgemeinschaft – und jeder Einzelne – den CO2-Verbrauch schnell und deutlich drosseln.

 

Das Vorstandsduo Torsten Schrell und Janina Rieke bekräftigt die Nachhaltigkeitsstrategie der Sparkasse Lüneburg.

 

Bei sich selbst anfangen

In Lüneburg hat man sich sehr gründlich mit der Frage befasst, wie das im eigenen Geschäftsbetrieb erreicht werden kann und solange mit der Unterzeichnung noch gewartet. Heute ist sich die Sparkasse sicher, dass sie dem Ziel der CO2-Neutralität bis 2035 gerecht werden kann.

„Als Sparkasse Lüneburg wollen wir unseren Beitrag dazu leisten, die natürlichen Lebensgrundlagen in Hansestadt und Landkreis Lüneburg zu schützen und unsere Region auch für künftige Generationen lebenswert zu erhalten“, bekräftigt der Vorstandsvorsitzende Torsten Schrell. „Wir haben bereits erste Maßnahmen umgesetzt, um unseren CO2-Ausstoß zu reduzieren.“

Zu diesen Maßnahmen gehört auch die Nutzung von Ökostrom. Der Fuhrpark wird schrittweise auf E-Mobilität umgestellt. Für das laufende Jahr hat sich die Sparkasse Lüneburg eine nochmalige CO2-Ersparnis in Höhe von 30 Prozent vorgenommen. Zusätzlich nutzt sie ab sofort einen Lastenradkurier für Fahrten und Transporte im Stadtgebiet.

 

Vorstandsvorsitzender Torsten Schrell unterzeichnet für die Sparkasse Lüneburg die „Selbstverpflichtung deutscher Sparkassen für klimafreundliches und nachhaltiges Wirtschaften“.

 
Kunden im Wandel unterstützen

Der zweite Schwerpunkt der Klimaschutz-Selbstverpflichtung liegt darin, dass Sparkassen ihre Kunden gut durch die notwendige Transformation begleiten. Auch die Sparkasse Lüneburg konzentriert sich auf diese Aufgabe. Sie erlebt in den Gesprächen mit ihren Kundinnen und Kunden zunehmend, wie wichtig diesen das Thema Nachhaltigkeit ist.

Bei den gewerblichen Kunden spielt die Umstellung auf einen CO2-neutralen Geschäftsbetrieb eine immer größere Rolle. Bei den privaten Kundinnen und Kunden wecken nachhaltige Investments ein immer größeres Interesse.

„Auch in der Kundenberatung hat der Klimaschutz einen hohen Stellenwert für uns“, betont Vorstandmitglied Janina Rieke. „Wir begleiten unsere gewerblichen und privaten Kunden bei der Finanzierung von energetischen Investitionen verbunden mit einer aktiven Fördermittelberatung. Des Weiteren sind nachhaltige Investments mittlerweile fester Bestandteil der Anlageberatung.“

Teil des täglichen Handelns

„Für uns ist Nachhaltigkeit ein Thema, das zunehmend in unsere DNA als Sparkasse Lüneburg übergeht und diese ausmacht“, so Vorstandschef Schrell. „Wir betrachten nachhaltiges Wirtschaften also nicht als Thema, welches zusätzlich dazu kommt. Es ist vielmehr ein Selbstverständnis in unserem alltäglichen Handeln: sowohl in unseren Kundengesprächen, als auch im Management unseres Geschäftsbetriebes.“

Vorstandsmitglied Janina Rieke bestätigt das. „Die Kunden erwarten ganz klar, dass die Sparkasse Lüneburg eine kompetente Ansprechpartnerin rund um nachhaltiges Wirtschaften ist. Und dies dürfen sie auch von uns erwarten.“
 

Die Klimaschutz-Selbstverpflichtung der deutschen Sparkassen und ihres Verbundes sowie eine (alphabetisch sortierte) Liste der zeichnenden Institute finden Sie hier.

Kommunikationsmaterialien und die Unterlagen zur Zeichnung der Selbstverpflichtung finden Sie im Umsetzungsbaukasten (Steckbrief „Nachhaltigkeit“).

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Anke Bunz (Bilder: SFG)
– 19. Juli 2021