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Versicherungskammer
Die Bavaria Direkt entwickelt sich
Der Gründungsname OVAG verschwindet. Standard & Poor’s stuft die Bavaria Direkt als Kernunternehmen des Konzerns Versicherungskammer ein, mit dem verbesserten Rating A/Ausblick stabil.

„BavariaDirekt Versicherung AG“. Ein Unternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe. So nennt sich der digitale Versicherer im Konzern Versicherungskammer seit 1. Oktober. Der bisherige Name des Risikoträgers, „OVAG - Ostdeutsche Versicherung AG“, verschwindet – als Konsequenz des Erfolgs der 2008 gegründeten Marke BavariaDirekt und ihrer digitalen Transformation, so eine Pressemitteilung der Versicherungskammer.

Die Ratingagentur Standard & Poor’s Global Ratings hat am 5. Oktober ein Research Update zur BavariaDirekt veröffentlicht: Sie wird nun ebenfalls als Kerngesellschaft des Konzerns Versicherungskammer eingestuft und verbessert ihr Rating von „A-“ auf „A“ (gut); der Ausblick ist „stabil“.

Als die OVAG 1991 gegründet wurde, richtete sich ihr Angebot vor allem an die Mitarbeitenden des öffentlichen Dienstes in Berlin und den neuen Bundesländern, ab 1994 dort an alle Privatkunden. 2005 wurde das Unternehmen in den Konzern Versicherungskammer integriert. Als Antwort auf ein verstärkt digitales Kundenverhalten entstand 2008 die Marke „BavariaDirekt“.

Vom Direktversicherer zum Neocarrier

Sie hat sich seither konsequent vom Direktversicherer zum digitalen Versicherer weiterentwickelt und agiert heute wie ein Neocarrier, also ein InsurTech der ersten Stunde mit digitalen Produkt- oder Prozessinnovationen. Die Bavaria Direkt treibt im Konzern Versicherungskammer als operatives Lab für Digitalisierung viele Innovationen erfolgreich voran.

Der digitale Versicherer bietet Commodity-Versicherungen für Privatkunden, schwerpunktmäßig über das Internet und auf gängigen Online-Vergleichsplattformen. Neben eigenen Produkten umfasst das Portfolio auch Versicherungsangebote der ÖRAG und der UKV – Union Krankenversicherung AG.

Aktuell generiert die Bavaria Direkt rund 150 Millionen Euro an Beiträgen und genießt das Vertrauen von mehreren hunderttausend Kunden mit über einer Million Verträgen. Mit einer Steigerung von durchschnittlich 27 Prozent pro Jahr ist es das am stärksten wachsende Unternehmen im Konzern Versicherungskammer. Die Bavaria Direkt hat derzeit über hundert Mitarbeiter; 2008 waren es noch zehn. 

Neues Logo und frisches Design

Im Zuge der Umfirmierung erfährt auch das Corporate Design ein Fresh-up. Vorstandsmitglied Christian Krams: „Die konsequent digitale Ausrichtung transportiert in Zukunft auch unser neues Markenlogo. Ab Oktober präsentiert sich die Website Bavariadirekt.de in frischem Design und setzt neue Maßstäbe in Sachen Website-Technologie, User Experience und Kundenservice.“

Das neue Logo.

Vorstandsmitglied Martin Fleischer betont die nachhaltige Ausrichtung. Beispielsweise werde die Unternehmens-Website komplett klimaneutral betrieben, und mit jedem Kfz-Versicherungsabschluss unterstütze man nachhaltige Projekte über die Nachhaltigkeits-App „Earnest“ von uptodate, einem Corporate Start-up des Konzerns Versicherungskammer.

11. Oktober 2021