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Berlin Hyp
Grüner Pfandbrief zum siebten
Die Berlin Hyp hat zu Wochenbeginn ihren siebten grünen Pfandbrief emittiert und die Reaktion an den Märkten zeigt weiterhin hohes Interesse.

Die mit Hypotheken gedeckte Anleihe läuft bis Januar 2028, teilte die Bank mit. Mit einem Zinsabstand von im Mittel minus drei Basispunkten sei erstmals seit Februar 2020 wieder ein Covered Bond mit einem negativen Risikoaufschlag emittiert worden, hieß es weiter. Der Hypothekenpfandbrief mit einem Volumen von 500 Millionen Eur habe einen Zinskupon von 0,01 Prozent und werde von der Ratingagentur Moody's mit der Bestbewertung "Aaa" eingestuft.

Am Dienstagmorgen gegen 8.40 Uhr öffneten die von der Berlin Hyp mandatierten Syndikatsbanken Commerzbank, Crédit Agricole, LBBW, UBS und UniCredit die Orderbücher. Zur Schließung der Bücher um 11.00 Uhr lagen Orders von 54 Investoren in Höhe von 1,3 Milliarden Euro vor. Mit 51 Prozent konnte mehr als die Hälfte der Anleihe im Ausland platziert werden. Dort zeigten sich insbesondere Investoren aus den BeNeLux-Ländern mit 17 Prozent interessiert, gefolgt von den nordischen Ländern und Großbritannien mit 14 und zwölf Prozent, hieß es weiter.

Markt für Green Bonds mehr als ein Nischensegment

Banken und Asset Manager orderten jeweils rund ein Drittel des Bonds, während sich Zentralbanken und öffentliche Institutionen mit 25 Prozent an der Anleihe beteiligten. Sparkassen und Verbundunternehmen zeichneten rund 18 Prozent der Emission. Der Anteil der ESG-Investoren am finalen Orderbuch lag bei mehr als 42 Prozent.

"Wir freuen uns, dass unser Grüner Pfandbrief auf eine so große und diversifizierte Nachfrage aus dem In- und Ausland getroffen ist. Für viele Investoren war die ESG-Komponente ein wichtiges Investitionskriterium", so Sascha Klaus, Vorstandsvorsitzender der Berlin Hyp. "Der Markt für Green Bonds ist inzwischen viel mehr als nur ein Nischensegment und wir freuen uns sehr mit unserer nunmehr dreizehnten grünen Anleihe zu seinem weiteren Wachstum beizutragen."

17. März 2021