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Dekabank
Nachhaltige ETFs erweitern Portfolio
Die Deka ergänzt ihr Angebot börsengehandelter Indexfonds um fünf nachhaltige ETFs. Die Produktfamilie berücksichtigt die Folgen des Klimawandels und den Übergang zu einer CO2-ärmeren Wirtschaft.

Die Deka MSCI Climate Change ESG UCITS ETFs decken mit Deutschland, Eurozone, Europa, USA und Welt die wichtigsten Anlageregionen ab und setzen das von MSCI entwickelte Low-Carbon-Transition-Scoring-Modell um, teilt die Dekabank mit.

Dieses Modell bewerte die Unternehmen nicht nur hinsichtlich ihrer gegenwärtigen CO2-Emissionstätigkeit, sondern auch nach ihrer Anpassungsfähigkeit an den Klimawandel. Die Aktien der Unternehmen, die über ein zukunftsfähiges Geschäftsmodell verfügen, werden übergewichtet.

Die höchste Übergewichtung erhalten sogenannte Lösungsanbieter, die mit ihren Erzeugnissen unmittelbar zu einer Verringerung des CO2-Ausstoßes beitragen. Ausgeschlossen sind Investitionen in Unternehmen, welche die vom Indexkonzept definierten ESG-Kriterien nicht erfüllen.

„Der Klimawandel führt zu einem Umdenken bei nachhaltigen Anlagestrategien“, erläutert Georg Kayser, zuständig für den ETF-Vertrieb bei der Deka. Mit den neuen Produkten unterstütze die Deka Anleger beim Erreichen ihrer Klimaziele, dem Aufbau klimarobuster Portfolios und der systematischen Integration einer messbaren CO2-Reduktion in ihre Strategien.

Der CO2-Fußabdruck der fünf nachhaltigen ETFs falle im Vergleich zu den MSCI-Mutterindizes deutlich geringer aus: Die Reduktion der CO2-Emissionen betrage für alle fünf ETFs mehr als 50 Prozent. Die neuen ETFs sind ausschüttend und voll replizierend.

22. Juli 2020