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Kryptowährung
El Salvador prescht vor
Das kleine Land in Zentralamerika führt jetzt als erstes Land der Welt Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel ein.

El Salvadors Präsident Nayib Bukele hat in einer nationalen Ansprache verkündet, dass die Kryptowährung Bitcoin ab dem siebten September dieses Jahres als legales Zahlungsmittel gelte. Damit ist das kleine Land in Zentralamerika das erste Land der Welt, das Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel einführt.

"Die Verwendung von Bitcoin wird optional sein, niemand wird Bitcoin erhalten, wenn er es nicht will", so Bukele. Das Unternehmen Athena Bitcoin hat angekündigt, über eine Million Dollar zu investieren, um 1500 Kryptowährungs-Geldautomaten in El Salvador zu installieren.

Lateinamerkia vorn bei Kryptowährungen

Laut einer Umfrage von Statista ist Lateinamerika eine der Regionen der Welt, in der sich viele Nutzer von Kryptowährungen finden lassen: Brasilien, Kolumbien, Argentinien, Mexiko und Chile erreichten allesamt zweistellige Werte in Sachen Krypto-Adaption.

In europäischen Staaten ist die Adaption von Kryptowährung demnach noch nicht weit fortgeschritten – Griechen (elf Prozent) und Spanier (zehn Prozent) sind hier die häufigsten Krypto-Nutzer. Auffällig ist, dass vor allem in großen, hochentwickelten Volkswirtschaften Kryptowährungen nur wenig verbreitet sind.

(DSZ, rts)

 

Bitcoin-Geldautomat in El Salvador.

 

 

25. Juni 2021