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Nachhaltige Investments
Neue Verordnung verlangt Offenlegung
Neue Auflagen für nachhaltige Investments sind vielen Finanzexperten noch gar nicht bewusst, doch bereits ab März werden die Brüsseler Regelungen umgesetzt werden müssen.

Zum 10. März tritt die „Verordnung EU 2019/2088 über nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten im Finanzdienstleistungssektor“ in Kraft. Bis dahin müssen aus der Verordnung resultierende Maßnahmen umgesetzt sein. Eine mögliche Verschiebung der dazugehörenden Level-2-Maßnahmen hat darauf keinen Einfluss.

Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) hat in einem Arbeitskreis einen Umsetzungsleitfaden erarbeitet, damit Institute der Sparkassen-Finanzgruppe den Anforderungen an die nachhaltigkeitsbezogenen Offenlegungspflichten gerecht werden können. Der Portfoliomanagement-Spezialist Inasys ist Mitglied dieses Arbeitskreises und hat sich maßgeblich an einer termingerechten Lösungsfindung beteiligt.

Zudem arbeitet die FI-Tochter mit einem ESG-Datenlieferanten zusammen, um in ihren Produkten Informationen über Nachhaltigkeitskriterien auf ISIN-Ebene einzubinden – ISIN ist die Identifizierungsnummer für Wertpapiere auf internationaler Ebene. Es kann also nicht nur eine Fondsbetrachtung stattfinden, sondern es werden alle Titel berücksichtigt. Darüber hinaus implementiert Inasys Aggregationslogiken auf Portfolio- sowie Institutsebene und erweitert die Reporting-Möglichkeiten. Damit können die Anwender und insbesondere die Institute, die eine individuelle Vermögensverwaltung anbieten, die Anforderungen aus der EU-Verordnung termingerecht erfüllen.

Ralf Wallbruch
– 13. Januar 2021