DekaBank - Advertorial
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ADVERTORIAL / DekaBank
Nachhaltige Geldanlage mit Zertifikaten
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Nachhaltigkeit ist mittlerweile zu einem bedeutenden Wegbegleiter in unsere Zukunft und die unserer Kinder geworden. Wie bei kaum einem anderen Thema ist Umdenken gefragt. Das tägliche Leben, Konsum wie Mobilität werden sich weiterhin entscheidend verändern. Nachhaltige Themen beschäftigen gleichermaßen Gesellschaft, Politik und Wirtschaft sowie nicht zuletzt die Finanzbranche.

Mehr als Umweltschutz

Der Duden definiert Nachhaltigkeit als „das Prinzip, nach dem nicht mehr verbraucht werden darf, als jeweils nachwachsen, sich regenerieren oder zukünftig wieder bereitgestellt werden kann“. Aber nachhaltiges Handeln umfasst weit mehr als die „grünen“ Themen Umwelt- und Klimaschutz. Nur mit drei tragfähigen Säulen aus Umwelt (Environment), Sozialem (Social) und Unternehmensführung (Goverance) kann eine breite Basis für eine nachhaltige Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft entstehen. In diesem Zusammenhang spricht man daher auch von den „ESG“-Kriterien.

Kein Widerspruch: Nachhaltigkeit und Rendite

Immer mehr Anleger wollen mittlerweile nicht nur nachhaltig leben, sondern diese Aspekte auch bei der Geldanlage bewusst berücksichtigen. Auf der Suche nach nachhaltigen Investments erweitert sich der bekannte Dreiklang aus Rendite, Sicherheit und Liquidität daher nun um die Dimension „Nachhaltigkeit“. Dabei müssen Nachhaltigkeit und Rendite nicht im Widerspruch zueinander stehen. Im Gegenteil: Berücksichtigt ein Unternehmen ESG-Kriterien, kann sich dies sogar positiv auf Rendite oder Risiko auswirken. Zwei Beispiele: Ein umweltschonender und effizienter Umgang mit Ressourcen spart Kosten und kann sich damit positiv auf den Gewinn eines Unternehmens auswirken. Zudem kann eine vorausschauende Ausrichtung auf zukünftige ökologische oder soziale Standards die Unternehmensrisiken senken.

Was zeichnet nachhaltige Zertifikate aus?

Möchte man in nachhaltige Zertifikate investieren, stellt sich die Frage: Wie erkenne ich, ob das Produkt nachhaltig ist? Dazu muss grundsätzlich zweierlei betrachtet werden: zum einen die Nachhaltigkeit des Emittenten, zum anderen die des zugrunde liegenden Basiswerts.

Nachhaltiger Emittent

Bei einem Nachhaltigkeitscheck sollte zunächst der Emittent einer genaueren Betrachtung unterzogen werden. Denn Zertifikate sind Inhaberschuld­verschreibungen. Diese dienen der Bank letztendlich zur Refinanzierung. Möchte man also sein Geld einem nicht nachhaltig wirtschaftenden Institut anvertrauen? Sicherlich nicht.

Den Status als nachhaltiger Emittent erhält ein Institut, wenn es bestimmte Voraussetzungen erfüllt. Ein grundlegender Indikator ist zum Beispiel der Beitritt zum Global Compact der Vereinten Nationen („UN Global Compact“), einem der größten Netzwerke für unternehmerische Verantwortung. Die Mitglieder verpflichten sich, zehn Grundwerte wie etwa Menschenrechte, Umweltbewusstsein oder Korruptionsvermeidung in der Unternehmenspraxis zu verankern.

Zudem lohnt ein Blick darauf, ob die Nachhaltigkeitsstrategie des Emittenten von externen Rating-Agenturen überprüft wird. Renommierte Rating-Agenturen vergeben – wie beim klassischen Bonitäts-Rating – entsprechende Bewertungen. Aber auch spezialisierte Gütesiegel helfen bei der Orientierung. Zudem hat der Deutsche Derivate Verband einen Nachhaltigkeitskodex entwickelt, der ESGProdukt- und TransparenzStandards vorgibt. Nicht zuletzt sollte die ESGStrategie des Emittenten für den Anleger ersichtlich sein.

ESG-Kriterien im Zertifikat

Steht die Haltung des Emittenten außer Zweifel, folgt der nächste Schritt: die Wahl des nachhaltigen Zertifikats.

Bei Zinsanleihen wie Stufenzins- oder Festzins-Anleihen, denen kein klassischer Basiswert zugrunde liegt, wird zur Einstufung als nachhaltiges Produkt die nachhaltige Ausrichtung des Emittenten herangezogen. Neben „normalen“ Zinsanleihen bietet die DekaBank auch auswirkungsbezogene Green Bonds für Privatkunden an. Diese ermöglichen die Finanzierung von Projekten (zum Beispiel erneuerbare Energien), die einen Nutzen für die Umwelt stiften sowie zu einer nachhaltigen Wirtschaft beitragen und somit einen messbaren Klimabeitrag leisten (sogenanntes „Impact-Investing“).

Bei nachhaltigen Zertifikaten, denen ein Basiswert, zum Beispiel ein Index oder eine Aktie bzw. ein Referenzschuldner, zugrunde liegt, muss neben dem Emittenten auch der Basiswert definierte Nachhaltigkeitskriterien erfüllen.

Bei Indizes stellen dies die Indexprovider sicher und bieten mittlerweile eine Vielzahl an nachhaltigen Indizes an. Für die Auswahl der Unternehmen werden zum Beispiel deren ESG-Ratings berücksichtigt. Zusätzlich können auch mittels einer „black list“ Unternehmen aus bestimmten Branchen ausgeschlossen werden, so etwa Tabakproduzenten, Betreiber von Atomkraftwerken oder Rüstungskonzerne, aber auch solche, die gegen die zehn Prinzipien des UN Global Compact verstoßen. Auch die Gewichtung der Indexmitglieder erfolgt nach definierten Nachhaltigkeitskriterien. Auf dieser Basis konzipierte Indizes können dann als Basiswert für Zertifikate, wie zum Beispiel Tresor-Anleihen, Aktienanleihen oder Express-Zertifikate fungieren.

Um nachhaltige Zertifikate auf Indizes anbieten zu können, hat die DekaBank zusammen mit der Rating-Agentur MSCI® eine Reihe von Nachhaltigkeitsindizes entwickelt. Diese Indizes verfolgen mit dem Fokus auf Klima-Chancen und Risiken eine klar definierte Nachhaltigkeitsstrategie (und berücksichtigen diverse ESG-Filter und Mindestausschlüsse, wie zum Beispiel Hersteller von Atomwaffen oder Rüstungsgütern, Tabakproduzenten, Kohleförderer und Betreiber von Atomkraftwerken). Aktuell bietet die DekaBank exklusiv Zertifikate auf diese Indizes für die drei Anlageregionen Welt, Eurozone (EMU) und Deutschland an.

Bezieht sich ein Zertifikat auf eine Aktie als Basiswert oder eine bonitätsabhängige Schuldverschreibung auf ein Unternehmen als Referenzschuldner, ziehen die Emittenten diverse Kriterien heran, um die Nachhaltigkeit zu beurteilen. Bei der DekaBank beispielsweise gilt eine Aktie bzw. ein Unternehmen als nachhaltiger Basiswert, wenn sie bzw. es bei der externen Rating-Agentur MSCI® ein ausreichendes Nachhaltigkeits-Rating aufweist, sie bzw. es nicht gegen die zehn Prinzipien des UN Global Compact verstößt und zusätzlich von der DekaBank festgesetzte umfangreiche ESG-Mindestausschlusskriterien einhält.

Anleger, die in nachhaltige Zertifikate investieren möchten, sollten sich also sowohl mit dem Emittenten als auch dem Basiswert auseinandersetzen und so das für sie passende Zertifikat finden.

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Hier, in unserer Zertifikate-Suche, können Sie direkt nach nachhaltigen Zertifikaten der DekaBank suchen.

Die Investitionsentscheidung sollte dabei allerdings nicht „nur“ aufgrund von Nachhaltigkeitspräferenzen getroffen werden, sondern immer auch zu den grundsätzlichen Anlegerbedürfnissen wie dem Anlageziel oder dem Anlagehorizont sowie der Marktmeinung passen.

Auch die mit den Produkten möglicherweise verbundenen Risiken sollten nicht außer Acht gelassen werden. Die breite Auswahl an nachhaltigen Zertifikaten bietet für nahezu jedes individuelle Chance-Risiko-Profil eine Investitionsmöglichkeit. Anleger sollten also ein sowohl für ihre Anlageziele als auch für ihre Nachhaltigkeitsaspekte geeignetes Produkt finden.

Nähere Informationen zu nachhaltigen Zertifikaten der DekaBank erhalten Sie unter www.deka.de/zertifikate/produkte/nachhaltigkeit.

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Die enthaltenen Meinungsaussagen geben unsere aktuelle Einschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung wieder. Die Einschätzung kann sich jederzeit ohne Ankündigung ändern. Die Wertpapierinformationen für Zertifikate sowie das gegebenenfalls verfügbare aktuelle Basisinformationsblatt erhalten Sie bei Ihrer Sparkasse oder von der DekaBank Deutsche Girozentrale, 60625 Frankfurt und unter www.deka.de.

5. Mai 2021