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| Innovationen

Digitalsplitter aus dem Netz_10

Digitaltrends verändern die Welt in immer schnellerem Takt - auch die Bankenwelt. Die Digital-"Splitter" sind Kurzmitteilungen aus der Evidenzstelle des Sparkassen-Finanzportals, die helfen, den Überblick zu behalten.

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Bundesregierung verabschiedet Blockchain-Strategie

Die Bundesregierung hat die Blockchain als zukunftsträchtige Schlüsseltechnologie ausgemacht und will mit 44 Maßnahmen die Nutzung der sogenannten Blockchain-Technologie in Deutschland fördern, die auch hinter Kryptowährungen wie dem Bitcoin steckt. Ein zentraler Punkt des Strategiepapiers, das am vergangenen Mittwoch im Bundeskabinett verabschiedet wurde, ist die geplante Digitalisierung von Wertpapieren. „Die Bundesregierung will das deutsche Recht für elektronische Wertpapiere öffnen“, heißt es in dem Papier. Die aktuell zwingende Vorgabe der Papierform solle nicht mehr uneingeschränkt gelten.

Mehr Infos dazu gibt es bei "heise online", im "Handelsblatt" und von der "Deutschen Welle".

Der Mythos des 7/24-Bankings

Online Banking und Mobile Banking boomen. Doch wollen Bankkunden tatsächlich Bankgeschäfte an jedem Ort und zu jeder Zeit tätigen? Tatsächlich ist der Anteil der Kunden, die Online Banking nutzen, laut einer Bitkom-Studie zuletzt auf 70 Prozent angestiegen. Lediglich ältere Kunden tun sich demnach noch schwer damit. Der Bank-Blog hat das Online Banking-Verhalten der Kunden von unterschiedlichen Banken und Sparkassen untersucht, um zu klären, was dran ist am Mythos des 7/24-Bankings. Für die Analyse stellten einige Banken(gruppen) exklusive Daten und Informationen zur Verfügung. Das Ergebnis lässt aufhorchen.

Kreissparkasse Augsburg modernisiert mit NCR

Nach einer 18-monatigen Umbauphase hat die Kreissparkasse Augsburg die Modernisierung ihrer Hauptstelle abgeschlossen. Das Ergebnis sei nun ein einladender Eingangsbereich, in dem Kunden mit ihrer Bank ins Gespräch kommen können. Zusätzlich wurden eine digitale Erlebniswelt und Zukunftswerkstatt errichtet, die Kunden und Mitarbeitern die Themen der Digitalisierung spielerisch näherbringen sollen. Die digitale Erlebniswelt widmet sich aktuellen Trend-Themen der Gesellschaft wie beispielsweise der urbanen Landwirtschaft und gibt praktische Hilfestellung im Umgang mit digitalen Angeboten der Kreissparkasse. Mehr darüber gibt es beim IT-Finanzmagazin.

KI im Kundenservice: Wie der Chatbot menschlicher wirkt

Wer seinen Chatbot effizienter einsetzen will, sollte ihn „humanisieren“, Empathie beibringen, mit den nötigen Informationen füttern und menschliche Input-Geber zur Seite stellen. Sonst versandet der Dialog mit dem Kunden schnell. Auch die Einhaltung ethischer Grundsätze stärkt das Vertrauen. Denn KI-basierte Chatbots entwickeln sich für Unternehmen zu einer wichtigen Ressource. Die Technologie ermöglicht es, Servicezeiten zu verkürzen, die kanalübergreifende Interaktion mit den Kunden zu steuern oder für jede Situation passende Produkte und Dienstleistungen zu ermitteln. Im Idealfall erkennt die KI Kundenwünsche, verknüpft Gespräche, stärkt die Zufriedenheit und steigert die Loyalität. Mehr darüber bei "One to one".

Das sind die 70 Fintech- und Payment-Dienste mit ZAG-Lizenz

Die Zahl klingt nicht nur spektakulär – sie ist es auch: Rund 80 „Erlaubnisanträge“ sogenannter Drittdienstleister sind im Zuge der PSD2-Reforn bereits bei der Bafin eingegangen, teilte die Bonner Behörde dieser Tage mit. Nun muss man einordnender Weise hinzufügen, dass die Aufseher tendenziell großzügig kalkuliert haben. Denn: Sie zählten nicht nur die neuen Kontoinformations- beziehungsweise Zahlungsauslösedienste, die per Schnittstelle auf Bankkonten zugreifen, zu den „Drittdienstleistern“ – sondern auch neue Anbieter, die eher klassische ZAG-Erlaubnis-Tatbestände wie das Acquiring oder das Finanztransfer-Geschäft erfüllen wollen („ZAG“ steht übrigens für Zahlungsdienste-Aufsichtsgesetz). Mehr dazu berichtet finanz-szene.de.