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| Deutscher Gründerpreis für Schüler

Einspielen für die Zukunft

Neue Runde beim Deutschen Gründerpreis für Schüler. Was der Wettbewerb für Beruf und Persönlichkeit bringt, erklärt Julia-Marie Sternberg, Spielbetreuerin des diesjährigen Siegerteams.

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Aus einer Vision sein eigenes Ding machen. Davon träumen viele Menschen. Wie man ein Start-up von der Idee bis zum Businessplan auf die Beine stellt, können Jugendliche ab Klasse 9 wieder beim Deutschen Gründerpreis für Schüler lernen. 

Mit ihrem Geschäftskonzept für einen Behälter aus recyceltem Meeresplastik, der verunreinigtes Wasser entkeimt, begeisterte das Team Luvaq dieses Jahr die Gründerpreis-Jury. Die fünf Jugendlichen der Internatsschule Schloss Hansenberg im hessischen Geisenheim setzten sich gegen bundesweit 823 Teams durch.

 
Die Gewinner des Deutschen Gründerpreis für Schüler 2019 (von links): Nikolai Kowalski, Malin Zeitter, Tara Urbach, Timo Samson und Philipp Brandes vom Team Luvaq. © Franziska Krug

„Das Team Luvaq hat mit seiner humanitären und nachhaltigen Lösung den Nerv der Zeit absolut getroffen und etwas geschaffen, das weltweit gebraucht wird. Es ist unglaublich, wie professionell sie in dem Alter schon zusammenarbeiten und wie wertschätzend sie miteinander umgehen“, sagt Julia-Marie Sternberg, die erstmalig das Team der Nassauischen Sparkasse bei der Betreuung des Planspiels unterstützt hat.

Ihr Fazit: „Der ganze Wettbewerb war einfach eine schöne Erfahrung und natürlich haben wir uns unglaublich gefreut, als Luvaq den ersten Platz geholt hat.“

Besonders für dieSchüler bietet das Planspiel einen großen Lerneffekt: „Die Jugendlichen lernen spielerisch, was es heißt, eine Marketingstrategie zu entwickeln und einen Businessplan zu erstellen. Hier sind gutes Zeitmanagement, Teamarbeit und Durchhaltevermögen gefragt. Ich wünsche mir, dass sich noch mehr Schulen am Wettbewerb beteiligen, weil es für jeden eine Chance ist, persönlich zu wachsen und in jungen Jahren so viel zu lernen und zu erleben“, sagt Sternberg.

Austausch fördern, Inspiration finden

Auch für Sparkassen bietet der Gründerpreis in vielerlei Hinsicht Chancen: „Mit der Beteiligung am Wettbewerb, der Präsenz bei Veranstaltungen und durch den Kontakt mit den Schulen zeigen wir: Die Sparkasse unterstützt junge Menschen und fördert sie in der Region“, sagt Sternberg, die besonders den Austausch mit den Lehrenden und den Schülern zu schätzen weiß: „Der Wettbewerb ist ein schöner Anlass, um mit den Menschen aus der Gegend in Kontakt zu treten und sich auszutauschen. Am Ende profitieren beide Seiten: Die Schüler lernen von uns, wir lernen von ihnen.“

Die Gespräche mit den Jugendlichen, genauso wie die Geschäftsideen der Teams im Wettbewerb, hätten eines deutlich gezeigt: Den Schülern sind die Themen Umwelt und Soziales sehr wichtig. „Das muss auch bei uns präsent sein, damit müssen wir uns auseinandersetzen. Denn das ist unsere Zielgruppe von morgen“, sagt die Spielbetreuerin.

Das Sparkassen-Team, bestehend aus dem Vertriebsmanagement, der Abteilung Kommunikation und Marke sowie der Berater vor Ort, unterstützt den Gründerpreis seit 2015 – und hofft auf viele weitere Top-Ten-Platzierungen von Schülerteams aus der Region.

Weitere Informationen und Anmeldung zum Wettbewerb unter www.dgp-schueler.de.