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Gründerpreis für Schülerinnen und Schüler
Business not as usual
Der Deutsche Gründerpreis für Schülerinnen und Schüler (DGPS) startet in die neue Spielrunde.

Am 15. Oktober fällt wieder der Startschuss für die neue Spielrunde des DGPS. Jugendliche ab Klasse neun erarbeiten dabei im Team, wie man ein Start-up von der Idee bis zum Business-Plan aufstellt. Auch in Zeiten von Homeschooling und Unterrichtsausfällen ist das Planspiel eine gute Möglichkeit, Teamorganisation und wirtschaftliche Grundlagen zu lernen, da es komplett online organisiert ist.

„Vieles geht auch digital! Gerade unsere Schülerinnen und Schüler haben gezeigt, wie vertraut und selbstverständlich sie mit den digitalen Medien umzugehen wissen“, sagt Sabrina Cremer, die seit 2006 bei der Kreissparkasse Köln den DGPS verantwortet und rund 600 Teams durch den Wettbewerb begleitet hat. „Dennoch finde ich persönliche Treffen – wie beispielsweise bei einer Kick-off-Veranstaltung – wichtig und freue mich, wenn solche Präsenzveranstaltungen wieder möglich sein werden.“

Die Gewinner des Deutschen Gründerpreis für Schülerinnen und Schüler 2020: Das Team Sanic der Kaufmännischen Schulen Rheine in Nordrhein-Westfalen entwickelte eine automatisierte Reinigungseinheit, bei der Röntgenwannen in Sicherheitskontrollen desinfiziert werden. Von links: Kerstin Beckersjürgen, Nils Müllmann, Nils Ehrlich, Jakob Spellmeyer.

Coronabedingt finden Spielbetreuer gemeinsam mit den Teilnehmenden kreative Wege, um miteinander zu arbeiten: „Unsere Präsenzveranstaltungen haben wir beispielsweise in digitale Formate umgewandelt. So gab es Online-Präsentationen, Webseminare, und die drei Siegerteams aus unserer Region präsentierten wir in einem selbst gedrehten Video, in welchem die Teams sich und ihre Idee kurz vorstellten. Es wurde natürlich auch viel telefoniert und gemailt, um Fragen während der Wettbewerbsphase zu klären“, sagt Cremer.

Schüler von heute können Gründer von morgen sein

Der persönliche Kontakt zu den Schülern ist der Spielbetreuerin besonders wichtig: „Diese haben häufig vorher nur geringe Kenntnisse über das Wirtschaftsleben und lernen durch den Wettbewerb, wirtschaftliche Zusammenhänge besser zu verstehen. Gerade Lehrer bestätigen mir immer wieder, dass diese Themen in den Schulen bei vollen Lehrplänen oft zu kurz kommen. Dabei könnten die Schüler von heute die Gründer von morgen sein.“

Daher biete der DGPS auch für Sparkassen Chancen: „Ich halte es für wichtig, junge Heranwachsende dabei zu unterstützen, sich in wirtschaftliche Themen einzufinden. Die Start-up-Szene ist schwer ,en vogue‘, zeigt sich mutig und innovativ – das gefällt auch unseren jungen Nachwuchsgründern. Warum also nicht hier den Bogen zu den Sparkassen schlagen? Der Wettbewerb bietet eine gute Gelegenheit, Kontakt zu den potenziellen jungen Kunden herzustellen“, sagt die Spielbetreuerin.

In der Spielrunde 2020 wurde zum ersten Mal auch die Sparkasse des Jahres von der Jury gewählt. In 20 Jahren unterstütze die Kreissparkasse Köln bereits rund 3500 Schülerinnen und Schülern aus der Region mit Know-how rund um das Thema Existenzgründung.

Weitere Informationen und Anmeldung zum Wettbewerb unter www.dgp-schueler.de.

Julia Schimonek, Projektleiterin DGPS
– 15. Oktober 2020