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Innovationen
Digitalsplitter aus dem Netz_21
Digitaltrends verändern die Bankenwelt. Worüber die Branche spricht.

Kunden wünschen sich zusätzliche Digital-Services ihrer Banken

Fast jeder zweite Bankkunde würde gerne Infos zu Verträgen und laufenden Kosten in seiner Banking-App nutzen, mehr als jeder vierte hat Interesse an Funktionen wie Haushaltsrechner und Budgetplaner. So lautet das Fazit des Digitalisierungs- und Security-Experten ti&m, der mehr als 1000 Bundesbürger bevölkerungsrepräsentativ befragt hatte. Demnach wünschen sich Deutschlands Bank- und Sparkassenkunden ein breit gefächertes Dienstleistungsangebot, das weit über die klassischen Services hinausreicht. Vor allem die Nutzer der Altersklasse von 18 bis 34 Jahren zeigten dafür ein hohes Interesse.

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Conversational Banking: Der neue Trend in der Vermögensberatung

Das Conversational Banking richtet sich an die wachsende Zahl jener Kunden, die es vorziehen, mit ihrer Vermögensberatung oder ihrer Privatbank über soziale Kanäle und Plattformen wie Whatsapp oder Facebook-Messenger zu interagieren. Zusammen mit der Analyse neuer sozialer Trends gilt das Conversational Banking für Vermögensberater und Privatbanken als der Schlüssel dafür, ihre technisch versierten Kunden zu betreuen. Insbesondere seit der Etablierung des Smartphones veränderten sich die Anforderungen, und soziale Kommunikationskanäle haben sich als Standard über alle Altersgruppen und soziale Schichten hinweg etabliert.

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Dem digitalen Firmenkundengeschäft gehört die Zukunft

Handelt der Markt zu langsam in Hinblick auf die Digitalisierung im Corporate Banking? Etablierte Banken laufen Gefahr, dieses nächste wichtige Rennen zu verlieren. Der Kontakt zum Firmenkunden befindet sich im Wandel. In den 2010er-Jahren war die Digitalisierung von Finanzprodukten eher auf Privatkunden fokussiert. Während die Potenziale dahingehend noch ausgeschöpft werden, verschiebt sich der Fokus auf digitale Firmenkunden-Angebote. Warum diese Reihenfolge? Digitale Lösungen für Firmenkunden dürften für alle in der Wertschöpfungskette rentabler sein.

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Payment auf Plattformen: Bewertung der Konzepte

Online-Händler Otto wagt sich für die eigene Plattform in neue Territorien vor: Das Unternehmen kündigte an, einen eigenen Zahlungsdienst starten zu wollen. Ratepay-Mitgründerin Miriam Wohlfahrt arbeitet an Banxware, das Händlern auf Plattformen Kredite anbieten will. Innerhalb kürzester Zeit widmen sich also zwei bekannte Unternehmen mit Start-ups dem Thema „Payment auf Plattformen“. Stefan Quermann von der Beratungsfirma Capco ist spezialisiert auf den Bereich Zahlungsverkehr und unterstützt Wettbewerber aus der Finanzdienstleistungsbranche bei den digitalen und regulatorischen Herausforderungen. Im Interview bewertet er die Konzepte von Banxware und Otto.

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Projekt GNU Taler: Das quelloffene Bargeld

Mit ihrem neuen elektronischen Bargeld will eine Gruppe von GNU-Entwicklern um den Berner Professor Christian Grothoff eine Alternative zu Blockchain-Währungen und Stablecoins wie Libra anbieten. Kunden sollen mit dem quelloffenen, „Taler“ genannten System in der Mensa der Fachhochschule Bern bezahlen können. Die Entwickler, die auch von GNU-Galionsfigur Richard Stallmann unterstützt werden, versprechen, dass die „Taxable Anonymous Libre Electronic Reserves“ so datenschutzfreundlich sein werden wie klassisches Bargeld, bei allen Annehmlichkeiten des Online-Bezahlens. Zudem wollen sie die Nachteile von Bitcoin und Co. vermeiden.

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Zusammengestellt sind die Kurzmitteilungen von der Evidenzstelle des Sparkassen-Finanzportals.

S-Evidenzstelle
– 12. November 2020