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Was-ist-wenn-Rechner
Hilfe für den Ernstfall
Die Coronapandemie hat bei vielen Kunden zu Verunsicherung geführt. Ein Angebot in der Internetfiliale soll helfen, finanzielle Engpässe rechtzeitig zu erkennen und neue, kritische Einkommenssituationen zu bewältigen.

Neben den bereits zur Verfügung gestellten Unterlagen zu den Care-Calls wollen die Sparkassen Kunden mit einer einfachen Anwendung die Möglichkeit geben, sich einen schnellen Überblick über ihre Finanzlage in diesen Zeiten zu verschaffen. Zusätzlich können sich die Sparkassen weiter als starker Partner in der Krise für ihre Kunden positionieren, ihnen Hilfestellung bieten und Lösungswege aufzeigen.

Finanzielle Einbußen schnell kalkulieren

Bei vielen Kunden hat die Coronakrise zu bereits spürbaren oder zumindest absehbaren finanziellen Einschränkungen geführt, zum Beispiel durch Gewerbeeinschränkungen, Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit. In vielen Fällen sind damit erhebliche Verunsicherungen verbunden.

In Ergänzung zu den sogenannten Care Calls wird ein „Was-ist-wenn-Rechner“ in der Internet-Filiale zur Verfügung gestellt. Dieser ermöglicht den Nutzern einen schnellen Überblick zu ihrer Einnahmen-Ausgaben-Situation inklusive zusätzlicher Szenarien wie Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit, Erwerbsunfähigkeit, Pflegebedürftigkeit und Altersrente. Die Ergebnisse basieren auf den individuellen Eingaben des Kunden, die ins Verhältnis zu vergleichbaren Durchschnittswerten und den aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen gesetzt werden.

Um bei plötzlichen Verdienstausfällen vorbereitet zu sein, bietet die Internetfiliale jetzt einen Was-ist-wenn-Rechner an.

Eigene Finanzplanung erleichtern

Kunden können die Ergebnisse als Anhaltspunkte für die eigene Finanzplanung nutzen. Hierzu werden konkrete Tipps und Hilfen angezeigt, beispielsweise allgemeine Spar- und Finanztipps oder Möglichkeiten zur Reduzierung der Kreditbelastung. Zusätzlich können sowohl der Berater in der Filiale als auch die Kollegen in den Servicecentern diesen Rechner bei der Beratung der Kunden nutzen.

Der Rechner alleine kann eine Beratung nicht ersetzen, sondern unterstützt den Kunden bei der Informationsbeschaffung in der Internet-Filiale oder verschafft vorbereitend zum Gespräch mit den Sparkassenberatern einen Überblick über die möglichen Szenarien. Zur Vorbereitung auf ein solches Beratungsgespräch kann der Nutzer die Ergebnisse des Rechners als PDF speichern. Die Kommunikation ist auf besorgte und betroffene Kunden ausgerichtet. Hierfür stehen neben der Bereitstellung von Werbemitteln für die Internet-Filiale, S-App und Social Media insbesondere für die Dialogkommunikation KMM, Cobra und Emma-Newsletter Materialien mit Muster-Selects, Texten und Bildmaterialien bereit.

Weitere Angebote

Unterstützung bei der privaten Finanzplanung gibt auch der Beratungsdienst Geld und Haushalt des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV). Diese kostenfreie Hilfe können private Haushalte unter www.geld-und-haushalt.de aufrufen. Hier sind unter anderem gedruckte Haushaltsbücher, ein kostenfreies und anonym nutzbares Online-Haushaltsbuch sowie die App „Finanzchecker“ verfügbar.

Auch schafft eine ehrliche Analyse der aktuellen Finanzsituation Klarheit. Umfassend, anonym und kostenfrei geht das über das von Geld und Haushalt zur Verfügung gestellte Tool „Budgetanalyse“ auf www.budgetanalyse.de. Auf der Basis individueller Eingaben bekommt der Nutzer einen Überblick zu den größten Belastungen im Budget. Er erkennt gegebenenfalls Lücken in der Absicherung, kann seine Ausgaben mit anderen Haushalten vergleichen und erhält durch Tipps und Faustregeln wichtige Hinweise, wie sich sein Budget umsteuern lässt.

Außerdem bietet Geld und Haushalt kostenfreie Ratgeber zum Bestellen und Vorträge zu Verbraucher- und Rechtsthemen. Ganz aktuell stehen diese auch zusätzlich im Online-Format für die Sparkassen bereit. Sparkassen können alle Angebote durch den Onepager von Geld und Haushalt in der Internet-Filiale einbinden als auch die Materialien direkt nutzen, um Kunden gezielt anzusprechen.  

Angela Schirmer, Daniela Schulze, Christian Lange-Hausstein, Stefan Brinkmann und Korina Dörr
– 27. Juli 2020