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Bundesverband Öffentlicher Banken
VÖB strafft Organisation
Der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands (VÖB) will mithilfe einer neuen Struktur seine interne Arbeit anders ausrichten.

„Wir wollen schlanker, schneller und flexibler werden“, sagt VÖB-Hauptgeschäftsführerin Iris Bethge-Krauß im Gespräch mit der „Börsen-Zeitung“. Die Arbeit müsse zwischen den Bereichen und Funktionen enger verschränkt sein. Die Themen Nachhaltigkeit und Digitalisierung sollen gestärkt werden.

Zum 1. August wird die Aufbauorganisation des VÖB gestrafft, indem vier Bereiche zu zwei fusioniert werden. „Personalveränderungen oder eine konkrete Kostensenkungsrunde gehen mit dem aktuellen Strategieprozess nicht einher, aber er versetzt uns in die Lage, unseren Mitgliedern zukünftig noch mehr Leistung zu bieten“, so Bethge-Krauß.

Die Mitglieder bescheinigen dem Verband gute Arbeit. Bei einer Befragung gaben mehr als 90 Prozent der Mitgliedsbanken an, mit der Arbeit des VÖB zufrieden oder sehr zufrieden zu sein. 80 Prozent bewerten den Nutzen der VÖB-Mitgliedschaft hoch oder sehr hoch.

Der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands vertritt als einer der Spitzenverbände der deutschen Kreditwirtschaft 59 Mitgliedsinstitute, darunter die Landesbanken sowie die bundes- und ländereigenen Förderbanken.

27. Juli 2020