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Blick in die Medien 7. Juni 2021
Die DKB stellt um: Neues Standard-Produkt soll die Visa-Debitkarte werden.

DKB: Visa-Debitkarte wird zum Standard

Die Direktbank DKB, Tochter der Bayerischen Landesbank, wird die Girocard und die klassische Kreditkarte an ihre Kunden nur noch auf Nachfrage herausgeben. Neue Standard-Karte soll die Visa-Debitkarte werden, so der Finanzblog finanz-szene.de. Bislang war die Charge-Kreditkarte das Standardprodukt der DKB und gleichzeitig auch ihr Alleinstellungsmerkmal im Vergleich zu anderen Direktbanken. Wie der Finanzblog schreibt, könnte es für den radikalen Richtungswechsel zwei Gründe geben. Zum einen dürfte Visa den Schwenk finanziell gut honorieren. Zum anderen strebt die DKB bis Mitte 2024 eine Kundenanzahl von acht Millionen an; mit der Debitkarte dürften sich nun auch Neukunden gewinnen lassen, deren Bonität für eine klassische Kreditkarte nicht ausreicht.

Nord/LB holt Ingrid Spletter-Weiß in den Vorstand

Aufsichtsrat und Trägerversammlung der NordLB haben Jörg Frischholz zum neuen Vorstandsvorsitzenden und Ingrid Spletter-Weiß zum neuen Vorstandsmitglied zum 1. Januar 2022 ernannt. Spletter-Weiß wird dabei die Nachfolge von Günther Tallner antreten, der die Landesbank zum Jahresende verlässt, wie die „Börsenzeitung“ schreibt. Die SparkassenZeitung berichtete.

Politik soll mehr für den Mittelstand tun

Die AG Mittelstand hat in einem Positionspapier zur Bundestagswahl einen stärkeren Fokus der Politik auf den Mittelstand eingefordert, schreibt das „Handelsblatt“. Ökologische und soziale Ziele dürften nicht die Wirtschaftlichkeit und Arbeitsplätze im Mittelstand gefährden. Die Verbände sprachen sich dabei für eine Politik aus, „die Menschen zur Selbstständigkeit ermutigt, unternehmerisches Handeln fördert, Freiräume für Betriebe und Beschäftigte schafft und dem Mittelstand mit Vertrauen begegnet“. Dazu brauchen die Unternehmen verlässliche Rahmenbedingungen in der Energie- und Klimapolitik, eine Senkung der Steuerlast sowie eine leistungsfähigere Infrastruktur und Verkehrsanschlüsse für die Gewerbeflächen auf dem Land.

EZB: „grüne“ Kriterien für Anleihekäufe?

Wie die „FAZ“ berichtet, könnte die EZB bei ihren geldpolitischen Anleihekäufen schon bald auch Klimarisiken berücksichtigen. Bei der nächsten Klausursitzung vom 18. bis 20. Juni soll beim Thema „Green Finance“ ein Konsens erreicht werden. Für die nicht-geldpolitischen Portfolien der EZB gelten bereits grüne Kriterien. Bei einer Einführung der Kriterien auch für die Anleihekäufe werden jedoch Risiken für das Ziel der Preisstabilität befürchtet. Auch stelle sich die Frage, woher die EZB wissen könne, welche Anleihen die Kriterien erfüllen, wenn die Ratingagenturen dies nicht angeben.

Der „Blick in die Medien“ gibt einen kurzen Überblick über die Sparkassen- und Finanzthemen, die die Medien bewegen. Er gibt nicht notwendigerweise die Meinung der SparkassenZeitung oder des DSGV oder dem Verband vorliegende Informationen wieder. 

7. Juni 2021