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Naspa
Blick in die Medien 19. November
Medien berichten über die Nassauische Sparkasse. Das Institut schließe zum 1. April sechs Filialen und neun SB-Stellen. Damit sinke die Zahl der Geschäftsstellen von 119 auf 104.

Nassauische Sparkasse schließt weitere Filialen

Die „Börsen-Zeitung“ berichtet, die Nassauische Sparkasse (Naspa) schließe werde zum 1. April sechs Filialen und neun SB-Stellen schließen und setze künftig beim Betreiben der Filialen verstärkt auf Kooperationen mit Volksbanken.

Als Grund gebe die Naspa das veränderte Kundenverhalten während der Corona-Pandemie an. Während bei der Nutzung von Bargeld und beim Besuch in den Filialen ein spürbarer Rückgang zu verzeichnen sei, habe die Nutzung digitaler Bezahlarten um etwa 30 Prozent zugelegt.

„In einem von Niedrigzinsen und verstärkten regulatorischen Anforderungen geprägten Umfeld sind wir gezwungen, unsere Standorte regelmäßig auf ihre Wirtschaftlichkeit zu überprüfen. Das Kundenverhalten hat sich durch Corona leider schneller als von uns erwartet verändert“, so Naspa-Vorstandsmitglied Baumann in der Mitteilung.

Bundesregierung will Unternehmen länger stützen

Das „Handelsblatt“ berichtet, neben Wirtschaftsminister Altmaier sollen nun bei laufenden Verhandlungen auch die Ampelparteien ihre Zustimmung für eine Verlängerung der Hilfen bis März signalisiert haben. Vor allem gehe es um die Fortsetzung der Überbrückungshilfe Plus und der sonst zum Jahresende auslaufenden KfW-Kredite.

Auch der WSF werde bis Mitte 2022 aufrechterhalten, die Verlängerung des Kurzarbeitergeldes bis Ende März sei bereits Anfang November auf den Weg gebracht worden. Kritiker bemängelten, die Hilfen verschleierten, welche Unternehmen tatsächlich durch Corona in Not geraten seien und ob ein notwendiger Strukturwandel weiterhin aufgeschoben werde.

Unerwarteter Rückzug aus den USA

Das „Handelsblatt“ berichtet, die Smartphonebank N26 werde Anfang 2022 den Rückzug aus den USA anretetn. Ab 11. Januar werde das Angebot für Kunden nicht mehr verfügbar sein. Es gebe 500.000 von den Änderungen betroffene Konten.

N26 war laut Medienbericht erst vor zwei Jahren in den USA gestartet, doch auf dem hart umkämpften US-Markt habe die Bank nur sehr langsam wachsen können. Nach Aussage des Chief Growth Officer Alexander Weber hätte die Bank deutlich mehr investieren müssen.

N26 wolle jetzt wieder stärker auf Europa richten. Eine Finanzierungsrunde habe die Bank nach eigenen Angaben vor Kurzem in eine Position gebracht, „in den nächsten Jahren eine der größten Retailbanken Europas zu werden“.

Der Blick in die Medien gibt einen kurzen Überblick über die Sparkassen- und Finanzthemen, die die Medien bewegen. Er gibt nicht notwendigerweise die Meinung der SparkassenZeitung oder des DSGV oder dem Verband vorliegende Informationen wieder.

19. November 2021