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S-Trust / Interview
„Passt super zur Sparkasse Bremen“
Mit einem neuen Angebot der DSV-Gruppe können Sparkassenkunden ihre Passwörter sicher speichern und Dokumente managen. Fünf Sparkassen haben die Entwicklung von S-Trust begleitet, darunter die Sparkasse Bremen. Digitalisierungsexperte Claas Wilhelmi erklärt, was das Angebot seinem Haus und den Kunden bringt.

Herr Wilhelmi, die Sparkasse Bremen hat das S-Trust-Projekt in einer mehrmonatigen Pilotphase intensiv begleitet, getestet und mit ihrem Feedback verbessert. Wo sehen Sie den Nutzen des Produkts? 

Claas Wilhelmi: Als Nutzer bin ich erst einmal sehr zufrieden damit. Ich habe vorher noch keinen Passwortspeicher genutzt, aber verschiedene Cloud-Speicher, in die ich aber keine vertraulichen Unterlagen hochladen würde.

Insofern konnte S-Trust diese Lücke bei mir schließen und darüber bin ich sehr froh. Damit bin ich auch bei dem Punkt, weshalb S-Trust auch super zu der Sparkasse Bremen passt. Wir sind stetig auf der Suche nach Lösungen, die die Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden befriedigen.

Natürlich muss die Lösung auch zu unserem Haus und unserer Marke passen. Beide Kriterien erfüllt das Angebot. Einerseits helfen wir unseren Kunden, die Flut an Dokumenten und Zugangsdaten besser zu bewältigen – zum anderen können wir als Sparkasse Bremen mit den Werten Sicherheit und Vertrauen punkten.

Wie viele Kunden Ihrer Sparkasse nutzen S-Trust aktuell?

Wir liegen aktuell bei etwa 300 Kunden und können nach wie vor einen täglichen Zuwachs verzeichnen.

Wie nehmen die Kunden das Angebot auf? 

Das Feedback gibt uns auf jeden Fall Rückenwind. Die Kundinnen und Kunden finden die Idee hinter dem Angebot gut und schätzen insbesondere die Sicherheit und Vertraulichkeit, die sie damit verbinden.

Beim Thema „intuitive Bedienbarkeit“ und beim Funktionsumfang gibt es noch Potenzial, aber aus dem Projekt heraus weiß ich, dass noch einiges in der Pipeline ist. In der Umfrage, die wir in Zusammenarbeit mit dem Sparkassen-Finanzportal gestartet haben, geben über 90 Prozent unserer Kunden an, dass sie S-Trust auch weiterhin nutzen werden. Das ist ein sehr gutes Zeichen.  

Claas Wilhelmi, Spezialist Projekte im Kernteam Digitalisierung der Sparkasse Bremen: „Ich glaube, es ist kein Zufall, dass die meisten Kunden und ich den Passwortspeicher als wichtigstes Feature nennen.“

Welche Features gefallen Ihnen und Ihren Kunden am besten?

Ich glaube, es ist kein Zufall, dass die meisten Kunden und ich den Passwortspeicher als wichtigstes Feature nennen. Der Passwortspeicher wird täglich genutzt und lässt schnell seinen Mehrwert spüren.

Beim intelligenten Dokumentenmanagement wird sich mit der Zeit zeigen, wie und für welche Anwendungsszenarien wir S-Trust nutzen werden. Der einfache Dokumentenimport wurde jedoch auch von vielen Kundinnen und Kunden als wichtige Funktion genannt. 

Wie schätzen Sie das Potenzial ein, dass Ihre Sparkasse mit S-Trust Geld verdienen kann?

Ich schätze das Potenzial als sehr hoch ein. Vielleicht nicht direkt ab heute, aber selbst mit einer vorsichtigen Kalkulation in Bezug auf die Nutzerzahlen zeichnet sich für uns bereits im nächsten Jahr ein positiver Beitrag ab.

Da sich der Deutsche Sparkassenverlag bei der Preisgestaltung an einem am Markt etablierten Produkt orientiert hat, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der Markt unser Preismodell akzeptiert. Chancen haben das Produkt und die Idee dahinter auf alle Fälle, daran habe ich keinen Zweifel.

Welche Bedeutung haben für Sie IT-Lösungen generell?

Digitale Lösungen sind auf jeden Fall die Zukunft. Wir haben gerade in der Coronazeit gemerkt, dass sich diese Tendenz nochmals verstärkt hat – sowohl bei der Arbeit als auch im privaten Bereich.

Für uns in der Sparkasse Bremen heißt das auch, dass dies kein Thema für ein einzelnes Team ist, sondern alle Bereiche und Personen bei uns betrifft. Die Bereitschaft, sich des digitalen Wandels verstärkt anzunehmen und ihn mitzugestalten, ist im ganzen Haus glücklicherweise sehr hoch. 

Das heißt, Sie sind immer auf der Suche nach neuen Lösungen?

Genau. Da ist noch eine Menge möglich, auch wenn es schon zahlreiche Angebote gibt. Vor zwei Jahren haben wir zum Beispiel erfolgreich unsere digitale Vermögensverwaltung Smavesto an den Markt gebracht. Aber auch die vor Kurzem integrierte Express-Girokontoeröffnung oder die Online-Steuererklärung kommen gut an.

Können Sie noch etwas zu Ihrem Kernteam Digitalisierung sagen?

Wir sind ein Team aus sechs Personen. Wir betreiben Research, initiieren Projekte und wirken bei der Umsetzung diese Projekte mit. Die Impulse kommen aus der Sparkassenorganisation, zum Beispiel aus der Evidenzstelle oder über den Austausch mit anderen Sparkassen, aber auch durch externe Impulse oder durch Ideen von Mitarbeitenden.

Wir entwickeln uns als Abteilung dabei auch mit jedem neuen Thema weiter. Insbesondere die Einbindung in Maßnahmen unserer strategischen Transformation zum Finanzvermittler mit Themen wie dem Versicherungsmakler, Einlagenvermittlung und der digitalen Vermögensverwaltung sind hier zu nennen. 

 

Mehr zu S-Trust finden Sie unter s-trust.de und dsv-gruppe.de.

2. Juli 2020

Sönke S.

Eine Frage an die Nutzer: Ist die „Passwortfunktion“ ein reiner Speicher oder kann man auch direkt bei Aufruf der jeweiligen Zielseite das Passwort aus S-Trust füllen lassen? ....analog Apple Schlüsselbund o.ä.

Gunnar E.

Hallo Herr S.!
In iOS und Android kann man das Passwort direkt ausfüllen (mehr zur Autofill-Funktion finden Sie in den FAQ: https://www.s-trust.de/faq.html).
An der automatischen Integration in die Browser arbeiten wir. Unsere Mission ist es, höchste Sicherheit mit maximalem Komfort zu verbinden. Hierbei ist das Thema Sicherheit besonders herausfordernd und wird wohl noch ein wenig Zeit brauchen.

Sönke S.

Danke, Gunnar E.